Mitmachen » Anregungen

Wie Sie das Volksbegehren unterstützen können

Die folgenden Anregungen zeigen Möglichkeiten auf, das Volksbegehren aktiv zu unterstützen.
Haben Sie weitere Ideen? Tauschen Sie sich aus, informieren Sie uns.

Wir wollen gemeinsam Erfolg haben!

1. Bilden Sie eine Aktionsgruppe

An Ihrer Schule gibt es sicher Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte, die das Volksbegehren auch unterstützen wollen. Niemand von uns kann alles allein. Sprechen Sie Bekannte und Freunde direkt auf das Volksbegehren an, fragen Sie im Schulelternrat, in der Schülervertretung oder im Kollegium nach Unterstützern. Verteilen Sie Aufgaben innerhalb der Gruppe, sorgen Sie dafür, dass die Arbeit auf vielen Schultern ruht.  

Gemeinsamkeit macht stark!

2. Sammeln Sie Unterschriften

Die Unterschriftenbögen können insbesondere an den Elternabenden verteilt werden. Dabei ist es bestimmt hilfreich, wenn Sie dort persönlich die Ziele und Argumente für das Volksbegehren darstellen. Die Unterschriftenbögen können gleich wieder eingesammelt werden und gehen so nicht verloren. Außerdem können die Eltern direkt aufgefordert werden, selbst im Bekannten- und Freundeskreis Unterschriften zu sammeln.

Nutzen Sie die Schulveranstaltungen, um dort einen Informations-Tisch aufzubauen und Unterschriften zu sammeln. Teilen Sie sich die Termine anhand eines Schulkalenders in der Aktionsgruppe auf. Gerne senden wir Ihnen auch Plakatevorlagen und einen Flyer zum Volksbegehren – melden Sie sich bei Bedarf. Sie können die Vorlagen dafür aber auch von dieser Internetseite herunterladen und selbst ausdrucken (lassen).

Bringen Sie das Volksbegehren zum Volk!
Nutzen Sie regionale Veranstaltungen (Wochenmarkt, Weihnachtsmarkt, Stadtteilfest…), bauen Sie einen Informationstisch auf und sammeln Sie gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrkräften Unterschriften.

3. Gewinnen Sie weitere Sammler

Wer bereit ist, das Volksbegehren durch seine Unterschrift zu unterstützen, ist möglicherweise auch bereit, selbst in seinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis zu sammeln. Sprechen Sie die Unterzeichner darauf an. Fordern Sie auf den Elternabenden dazu auf. Informieren Sie aber bitte auch über die leider sehr formalen Voraussetzungen für die Sammlung, damit die Unterschriften gültig sind.

4. Sammeln Sie die ausgefüllten Unterschriftenbögen zentral

Die ausgefüllten Bögen müssen in der Gemeinde des Hauptwohnsitzes der Unterzeichner abgegeben werden (siehe Hinweise für Sammler). Im Niedersächsischen Volksabstimmungsgesetz ist sogar ausdrücklich geregelt, dass alle Unterschriften, die in der falschen Gemeinde abgegeben werden, ungültig sind (§ 18 NVAbstG).

Um zu gewährleisten, dass alle Unterschriftenbögen bei der richtigen Gemeinde abgegeben werden, sollten deshalb an jeder Schule Personen oder Stellen benannt werden, bei denen die Bögen abgegeben werden können (z. B. nach Absprache: Schulsekretariat, Elternrats-, Schülervertreter- oder Personalratsvorsitzende bzw. Ansprechpartner(in) der Aktionsgruppe). Von dort müssen die Listen nach Gemeinden sortiert abgegeben oder an die zentrale Sammelstelle „Volksbegehren Schulen“, Berliner Allee 18, 30175 Hannover, gesandt werden.  

5. Suchen Sie prominente Unterstützer / Paten

Gibt es an Ihrer Schule oder in Ihrem Umfeld prominente Personen (Sportler, Musiker, Fernsehstars, Schriftsteller, ehemalige Bundeskanzler…), möglicherweise auch ehemalige Schülerinnen oder Schüler, die Sie als Unterstützer oder Paten ansprechen könnten?
Nutzen Sie diese Kontakte und stellen Sie die Promis der Presse vor.  

6. Aktivieren Sie ehemalige Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler

Sicher gibt es viele Schulabgänger, die ihre „alte“ Schule gerne unterstützen und fördern wollen.
Nutzen Sie SchülerVZ, StudiVZ und stayfriends, um die Kontakte zu knüpfen und für das Volksbegehren zu werben.  

7. Knüpfen Sie Kontakte zu anderen Schulen

Möglicherweise hat sich an einer Schule in Ihrer Nachbarschaft noch niemand gefunden, der dort eine Aktionsgruppe aufgebaut hat. Nehmen Sie Kontakt mit Schulleitung, Schülervertretung, Schulelternrat und/oder Personalrat zu den Schulen in Ihrer Umgebung auf. Insbesondere an Grundschulen müssen die Eltern informiert werden, dass das Volksbegehren gerade für ihre Kinder Verbesserungen bringt. Gemeinsam können Sie Aktionen zum Volksbegehren organisieren, aber auch allgemein zu Bildungsthemen wie Unterrichtsversorgung, Klassengröße, …  

8. Bauen Sie (wieder) Kontakt zu den Kindergärten auf

Eltern und Erzieher in den Kindergärten haben vor 10 Jahren in einem Volksbegehren in Niedersachsen erfolgreich für ihre Einrichtungen gekämpft und in kurzer Zeit fast 700.000 Unterschriften gesammelt. Ihre Kinder sind früher in einem Kindergarten gewesen? Sprechen Sie die Erzieherinnen und Elternvertreter der Kindergärten an. Diese Kinder werden vom Volksbegehren profitieren!  

9. Suchen Sie weitere Verbündete

Erstellen Sie eine Liste mit möglicherweise aufgeschlossenen Verbänden oder Personen (Gewerkschaften, Lokalpolitiker, Arbeiterwohlfahrt oder andere Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Kinderärzte, Kinderschutzbund etc.) in Ihrer Region und nehmen Sie Kontakt auf. Das Volksbegehren ist gerade auch im Interesse der Vereine und Musikschulen, denn weniger Schulstress bedeutet wieder mehr Zeit für außerschulische Aktivitäten.

10.  Sammeln Sie Spenden

Druck und Versand der Unterschriftenbögen, Plakate, Aufkleber etc. kosten viel Geld, wir sind dringend auf Spenden angewiesen! Stellen Sie regelmäßig eine Sammeldose auf, fordern Sie zu Spenden auf, sammeln sie Pfandgeld bei Schulveranstaltungen… - und überweisen Sie das Geld bitte auf das unten benannte Konto. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, alle Spenden sind steuerlich absetzbar. Das Geld kommt unmittelbar dem Volksbegehren zugute.

11.  Teilen Sie uns Ihre Erfolge mit

Bitte schicken Sie uns auch zwischendurch eine eMail über die Zahl der von Ihnen bislang gesammelten Unterschriften. Nur so erhalten wir einen groben Überblick, wie viele Unterschriften in welcher Region bislang gesammelt worden sind.

Viel Erfolg und vielen Dank!