Über uns

Über uns

Die Abschaffung der Orientierungsstufe und die Einführung des Abiturs nach 12 Jahren (G8) an Gymnasien im Jahr 2004 haben das Leben der betroffenen Schülerinnen und Schüler, der Eltern und Lehrkräfte sehr verändert: Spätestens ab der dritten Klasse beginnt schon für die Grundschüler ein erhöhter Leistungsdruck, denn im vierten Schuljahr fällt die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn der Kinder. An den Gymnasien muss die Pflichtstundenzahl von vorher 13 Jahren in nur noch 12 Jahren unterrichtet werden. Das führt dazu, dass z.B. in den neunten und zehnten Klassen 34 Wochenstunden erteilt werden müssen, die mit Hausaufgaben vor- und nachbereitet werden müssen. Daneben wird von unseren Schülerinnen und Schülern natürlich noch die Ausarbeitung von Referaten und Projekten sowie die Vorbereitungen für Klassenarbeiten erwartet. Die Unterrichtsinhalte haben sich bislang kaum verändert, nur haben die Schülerinnen und Schüler ein Jahr weniger Zeit, um sie zu erlernen.

Gleichzeitig ist es für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler an den Realschulen erheblich schwerer, in der Mittelstufe auf ein Gymnasium zu wechseln, weil sie gerade in den Hauptfächern weniger Unterrichtsstunden erhalten.

Eltern-, Lehrer- und Schülerverbände haben diese Probleme immer wieder aufgezeigt und bemängelt. Aber anstatt hierauf zu reagieren, hat der Niedersächsische Landtag mit den Stimmen der Regierungsparteien im Frühsommer 2009 auch für die Gesamtschulen das Abitur nach 12 Jahren verpflichtend eingeführt (I8). Gleichzeitig sind auch die Vollen Halbtagsschulen abgeschafft worden.

Wir - Eltern mit Kindern an allen Schulformen sowie Pädagogen und Bildungswissenschaftler aus ganz Niedersachsen - haben uns im Sommer 2009 zusammengeschlossen, um für gute, für bessere Schulen in unserem Land zu kämpfen. Wir verstehen unser Bürgerrecht als Bürgerpflicht, und setzen uns mit einem Volksbegehren aktiv für die Interessen der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler und damit für die Zukunft unseres Landes ein. Wir sind parteipolitisch unabhängig.

 Schulen sollen wieder Orte werden, an denen unsere Kinder gerne lernen! 

Die niedersächsische Verfassung gibt uns die Möglichkeit, unsere gemeinsamen Interessen mit einem Volksbegehren durchzusetzen. Hier erfahren Sie mehr über die rechtlichen Voraussetzungen und die Möglichkeiten eines Volksbegehrens.

Die neun gesetzlichen Vertreter, die das Volksbgehren als Initiatoren beim Landeswahlleiter angemeldet haben, stellen wir Ihnen auf der folgenden Seite vor. Die vielen Anderen, die unser Vorhaben landesweit tatkräftig unterstützen, können wir hier leider nicht alle benennen; neben vielen Einzelpersonen stehen auch zahlreiche Vereine, Verbände und Organisationen auf unserer Seite.

Machen auch Sie mit – denn jede Stimme zählt!

Es geht um die Zukunft unserer Kinder.