Rückschau auf den Volksbegehren-Aktionstag am 8. Mai
Der 8. Mai wurde von vielen Gruppen in ganz Niedersachsen auf vielfältige und phantasievolle Weise genutzt, um über das Volksbegehren zu informieren und Unterschriften zu sammeln. Einige haben uns über ihre Aktionen Rückmeldungen gegeben.
Aurich
Der Stand des GEW Kreisvorstands Aurich in der Fußgängerzone der Stadt war "augenfällig " und ermöglichte ein Stutzen und "Innehalten" der Menschen. So ergaben sich zahlreiche Gespräche zum Anliegen des Volksbegehrens, genauso wie viele Unterschriften. Innerhalb 3 Stunden wurden bei Regenwetter 182 Unterschriften gesammelt. Diese Aktion soll in etwa monatlich wiederholt werden.

Delmenhorst
Auf der Delmenhorster Leistungsschau war das Volksbegehren an einem gemeinsamen Stand mit Bündnis90/ Die Grünen vertreten.
Hannover
Auf dem Lindener Markt informierten die Eltern der KiTa Nieschlagstraße über das Volksbegehren. 100 Unterschriften konnten sie am Ende der Aktion zählen.
Online-Bericht auf hannover-entdecken.de
In der Innenstadt sammelten die GEW und Mitglieder des Bündnisses für gute Schulen. Zwischen 10:00 und 14:00 Uhr sorgte die Lehrer-Schülerband „Get Set“ der KGS Wennigsen für Partystimmung vor der Galeria Kaufhof in der Bahnhofstraße. (link Hann.1) Zahlreiche Passanten konnten den mitreißenden Rhythmen nicht widerstehen und unterbrachen ihren Einkaufsbummel. 670 „Gäste“ nutzten die Gelegenheit das Volksbegehren zu unterzeichneten.
Langenhagen
Die Sammlungen vor verschiedenen Supermärkten und anderen Läden in der Stadt brachte etwa 1570 Unterschriften für gute Schulen.
LK Cuxhaven
Bei der Unternehmerinnen-Messe in Langen stieg für jede Unterschrift ein Luftballon zum Himmel. 275 Ballons mussten die Aktiven dafür mit Gas befüllen. Die Nordseezeitung berichtete über die Aktion
Weitere Sammlungen gab es in Beverstedt, Cuxhaven, Hagen, Köhlen, Langen und Loxstedt. Insgesamt wurde das Volksbegehren bei Aktionen im Landkreis Cuxhaven rund 860 mal unterschrieben.
LK Osterholz
Auch im Landkreis Osterholz waren viele Gemeinden mit Sammlungen und öffentlichen Veranstaltungen in den Aktionstag eingebunden z.B. Grasberg, Hambergen, Osterholz- Scharmbeck, Lilienthal, Worpswede. Schon im Vorfeld wurden durch Plakate und Presseberichte auf den Termin hingewiesen.
Ein Bericht aus Hambergen von Gerd Brauns (Vorsitzender SPD Distrikt Hambergen):
"Ab 09:00 Uhr standen die Helfer, zu denen auch Bürgermeister Reinhard Kock gehörte, auf dem Parkplatz des größten Hamberger Einzelhändlers bereit. Die Aktion war durch Plakate angekündigt worden und so zeigte sich auch, dass viele Bürger ganz gezielt den Stand der Sozialdemokraten ansteuerten, um das Volksbegehren durch ihre Unterschrift zu unterstützen. Parteizugehörigkeiten spielten dabei eindeutig keine Rolle. In den vielen persönlichen Gesprächen zeigte sich, dass die persönliche betroffenen Eltern sich eine andere Schulpolitik wünschen, die ihren Kindern die besten Startmöglichkeiten gibt. Bei den älteren Mitbürgern ging es weniger ums Detail. Die Unterstützung hier wird überwiegen durch die Einsicht getragen, das Sparmaßnahmen nicht zu Lasten der Zukunftsaussichten der Kinder gehen dürfen. Die Generation der Rentner, und das ist wirklich erfreulich, solidarisiert sich voll mit der Generation ihrer Enkel! Auch der Hamberger Pastor Heino Hüncken setzte seine Unterschrift unter die Liste: "Das ist eine gute Sache! Da unterschreibe ich sehr gern und ich wünsche den Organisatoren viel Erfolg!"
Auf dem Marktplatz in Osterholz-Scharmbeck präsentierten Schüler der IGS OHZ unter anderem mit A-Capella-Gesang und Jonglage ihr Können.


Unterstützt wurde die Aktion von Bürgermeistern und Landräten der Region

und einem ganz besonderen Gast.

Im Verlauf des Tages wurden auch vor zahlreichen Supermärkten und anderen Läden Unterschriften gesammelt. Etwa 750 Unterschriften wurden an diesem Samstag in der Stadt zusammengetragen."
Im gesamten Landkreis Osterholz wurden ca. 2000 Unterschriften gesammelt
Nienburg
In Kooperation des Arbeitskreises Gesamtschulen Hannover mit dem Kreisverband Nienburg der GEW fand in der Fußgängerzone in Nienburg ein Straßentheater statt. Auf diese Weise konnten ca. 200 neue Unterzeichner gewonnen werden. Weitere Informationen und Fotos von der Aktion finden Sie bei der GEW Nienburg.
Pattensen
Beim Familientag in Pattensen konnte der Stadtelternrat etwa 125 Unterschriften sammeln.
Wilhelmshaven
Beim gut besuchten Sommerfest eines ortsansässigen Autohandels wurden am Stand des Stadtelternrats etwa 580 Unterschriften gesammelt.
Wolfsburg
Das Ergebnis verschiedener Sammelaktionen einschließlich des Aktionstages sind 934 Unterschriften.
Wunstorf
Die Aktionsgruppe in Wunstorf war am Aktionstag in der Fußgängerzone Wunstorf in der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr überaus erfolgreich präsent mit:
Unterschriftenstand
die 5 Helfer der „ersten Schicht“ waren noch mit dem Aufbau beschäftigt und schon tummelten sich die ersten Unterzeichner vor den ausgelegten Unterschriftenlisten.
Bildungsmauer
aus Umzugskartons, 60 x 30 x 30 cm. Mit dicken Markern konnten Erwachsene und Kinder in einer Mitmach-Aktion ihre Meinung zur Bildungspolitik auf diese Kartons schreiben oder malen
Zwei Fußbodenplakate
aus großen PVC-Tischdecken, in Kreisform beschrieben, erregten besonders die Aufmerksamkeit der Kinder
einer Trommlergruppe,
die mit großer Begeisterung "für die Bildung" trommelte und für gute Laune bei allen Beteiligten sorgte. In den Pausen erschallte der Song zum Volksbegehren von Baltasar Buxe aus einem Ghettoblaster.
Ein „Versuchskaninchen“,
Franziska Ulrich - ehemalige Wunstorfer Gymnasiastin - verteilte als rosa "Versuchskaninchen" Handzettel in der gesamten Fußgängerzone und protestierte auf ihre ganz eigene Art gegen das Turbo-Abi!!!
FAZIT:
Wir hatten sehr viel Spaß, die Leute waren interessiert, es gab interessante Gespräche und natürlich reichlich Unterschriften:
ca. 180 Unterschriften, davon ca. 80 von auswärtigen Bürgern
Die örtliche Presse berichtete ebenfalls (leider konnten wir unser selbst gestecktes Ziel, 300 Unterschriften zu sammeln nicht, nicht erreichen, weil in der „zweiten Schicht“ nur zwei Unterschriftensammler aktiv sein konnten und uns dadurch einige potentielle Unterzeichner „durch die Lappen gingen“.
